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PR-Erfolg im B2B-Marketing messen: Welche Kennzahlen wirklich zählen

Viele B2B-Unternehmen investieren in PR – doch wenn am Monatsende die Frage aufkommt, ob sich diese Investition gelohnt hat, wird es oft schwierig. Zwar liegen Clipping-Berichte, Reichweitenzahlen oder Medienlisten vor, doch beantworten sie wirklich die entscheidende Frage: Welchen Beitrag leistet PR zu Bekanntheit, Reputation und langfristiger Sichtbarkeit?

Die gute Nachricht: PR-Erfolg lässt sich heute deutlich besser messen als noch vor einigen Jahren. Allerdings reicht es nicht mehr aus, lediglich die Anzahl veröffentlichter Artikel zu zählen. Entscheidend ist, welche Wirkung redaktionelle Veröffentlichungen tatsächlich entfalten – etwa auf die Positionierung als Experte, die Auffindbarkeit in Suchmaschinen und KI-Systemen oder die langfristige Sichtbarkeit eines Unternehmens.

Moderne Performance PR erweitert die klassische Erfolgsmessung deshalb um qualitative und strategische Kennzahlen. Statt nur den Output zu dokumentieren, rückt der tatsächliche Beitrag der PR-Arbeit zum Unternehmenserfolg in den Mittelpunkt.

Was unterscheidet klassische PR von Performance PR?

Klassische Public Relations (PR) umfassen alle Maßnahmen, mit denen Unternehmen Vertrauen aufbauen und ihre Expertise über redaktionelle Berichterstattung sichtbar machen. Anders als Werbung kauft PR keine Reichweite ein, sondern schafft Aufmerksamkeit durch relevante Themen, Fachwissen und glaubwürdige Veröffentlichungen in Fach-, Branchen- oder Wirtschaftsmedien.

Gerade im B2B-Umfeld ist PR weit mehr als Pressemitteilungen. Sie hilft Unternehmen dabei, sich als Experte zu positionieren, Vertrauen bei Entscheidern aufzubauen und ihre Sichtbarkeit in relevanten Medien nachhaltig zu stärken.

Performance PR baut auf diesen Grundlagen auf und entwickelt sie konsequent weiter. Die journalistischen Prinzipien bleiben dieselben, doch Pressearbeit wird als kontinuierlicher Prozess aus Themenentwicklung, Medien-Outreach, Veröffentlichung, Reporting und Optimierung verstanden. Neben der Anzahl und Qualität der Veröffentlichungen rückt dabei vor allem die Wirtschaftlichkeit der PR-Arbeit in den Mittelpunkt: Welche Wirkung erzielen redaktionelle Platzierungen? Wie entwickeln sich Sichtbarkeit, Backlinks und AI Visibility? Und steht der erzielte Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis zur Investition?

Performance-PR-Programme wie der comprisma Medienmotor gehen noch einen Schritt weiter. Statt hoher monatlicher Retainer, die unabhängig vom Ergebnis anfallen, kombinieren sie einen geringen Fixbetrag mit einer erfolgsorientierten Vergütung. Unternehmen investieren dadurch nicht mehr allein in PR-Leistungen, sondern vor allem in tatsächlich erzielte redaktionelle Veröffentlichungen. Kennzahlen dienen dabei nicht nur der Erfolgsmessung, sondern zeigen auch, wie wirtschaftlich PR arbeitet und welchen Beitrag sie langfristig zu Reputation, Sichtbarkeit und AI Visibility leistet.

Warum reichen klassische PR-Kennzahlen heute nicht mehr aus?

Klassische PR-Kennzahlen wie Clippings, Reichweite oder Anzeigenäquivalenzwerte haben bis heute ihre Berechtigung. Sie zeigen, ob und wie häufig ein Unternehmen in den Medien präsent ist – und genau das bleibt auch in der Performance PR ein wichtiger Erfolgsindikator.

Für B2B-Unternehmen reicht diese Betrachtung heute jedoch häufig nicht mehr aus. Neben der Anzahl der Veröffentlichungen stellt sich zunehmend die Frage, welchen Beitrag diese zur Sichtbarkeit, Reputation und zum Unternehmenserfolg leisten. Welche Medien wurden erreicht? Entstehen hochwertige Backlinks? Verbessert sich die Auffindbarkeit in Suchmaschinen und KI-Systemen? Und vor allem: Steht der erzielte Erfolg in einem sinnvollen Verhältnis zur Investition?

Genau hier setzt Performance PR an. Sie baut auf den bewährten Kennzahlen klassischer PR auf und ergänzt sie um eine systematische Erfolgsmessung, die sowohl die Wirkung als auch die Wirtschaftlichkeit der PR-Arbeit berücksichtigt.

Wie wurde PR-Erfolg bisher gemessen?

Über viele Jahre wurde PR-Erfolg anhand bewährter Kennzahlen bewertet. Dazu gehören unter anderem:

  • Anzahl der Veröffentlichungen (Clippings)
  • Reichweite
  • Anzeigenäquivalenzwert (AVE)
  • Auflage beziehungsweise Visits

Die Kennzahlen gehören auch heute noch zu einem professionellen PR-Reporting. Sie zeigen, wie sichtbar ein Unternehmen in den Medien ist und bilden eine wichtige Grundlage für die Erfolgsmessung.

Wie erweitert Performance PR die Erfolgsmessung?

Performance PR ersetzt die klassischen PR-Kennzahlen nicht – sie baut auf ihnen auf. Clippings, Reichweite oder Medienqualität bleiben wichtige Indikatoren für erfolgreiche Pressearbeit. Gleichzeitig erweitert Performance PR die Erfolgsmessung um Kennzahlen, die den tatsächlichen Beitrag der PR-Arbeit zu Sichtbarkeit, Reputation und Unternehmenserfolg transparenter machen.

Je nach Zielsetzung können dabei unter anderem folgende Aspekte ausgewertet werden:

  • Anzahl der Veröffentlichungen (Clippings): Wie viele qualifizierte redaktionelle Veröffentlichungen wurden erzielt?
  • Qualität der Veröffentlichungen: Erscheinen Beiträge in relevanten Fach-, Branchen-, Wirtschafts- oder Leitmedien?
  • Medienqualität und Medienfit: Werden die Medien erreicht, die tatsächlich Einfluss auf die gewünschte Zielgruppe haben?
  • Backlinks: Entstehen hochwertige Verlinkungen aus redaktionellen Beiträgen, die die Auffindbarkeit in Suchmaschinen unterstützen und zusätzlichen Traffic auf die Unternehmenswebsite bringen?
  • Marken- und Expertennennungen: Wie häufig werden Unternehmen oder Experten in glaubwürdigen redaktionellen Quellen erwähnt?
  • Themenresonanz: Welche Themen stoßen bei Journalisten und Redaktionen auf besonderes Interesse und werden wiederholt aufgegriffen?
  • Share of Voice: Wie sichtbar ist das Unternehmen im Vergleich zu relevanten Wettbewerbern innerhalb der Medienlandschaft?
  • Organische Sichtbarkeit: Entwickeln sich Rankings, Marken-Suchanfragen oder die Auffindbarkeit in Suchmaschinen positiv?
  • AI Visibility: Entstehen durch hochwertige redaktionelle Quellen Signale, die dazu beitragen können, dass Unternehmen oder Experten in KI-gestützten Suchsystemen häufiger berücksichtigt werden?

So lässt sich nicht nur nachvollziehen, wie viel veröffentlicht wurde, sondern auch welche Wirkung die Veröffentlichungen auf Sichtbarkeit, Reputation und AI Visibility entfalten. Gleichzeitig liefern die Kennzahlen wertvolle Erkenntnisse, um Themen, Medienauswahl und zukünftige Media Pitches kontinuierlich zu optimieren.

Dog dressed in shirt and tie presenting a whiteboard with German PR metrics and icons.

Wie der comprisma Medienmotor PR-Erfolg messbar macht

Performance-PR-Programme wie der comprisma Medienmotor kombinieren einen geringen monatlichen Fixbetrag mit einer erfolgsorientierten Vergütung. Anders als bei klassischen PR-Retainern entstehen hohe Kosten also nicht unabhängig vom Ergebnis, sondern überwiegend dann, wenn tatsächlich hochwertige redaktionelle Veröffentlichungen erzielt werden. Unternehmen erhalten dadurch nicht nur Transparenz über ihre PR-Erfolge, sondern auch eine deutlich besser plan- und kalkulierbare Investition. So wird PR nicht nur anhand von Kennzahlen bewertet, sondern auch wirtschaftlich nachvollziehbar und messbar.

PR-Erfolg neu denken

PR-Erfolg lässt sich heute nicht mehr allein an Clippings messen. Entscheidend ist, welche Wirkung redaktionelle Veröffentlichungen auf Reputation, Sichtbarkeit und Auffindbarkeit entfalten.

Performance PR baut auf klassischer PR auf und macht sie durch einen systematischen Prozess aus Themenentwicklung, Medien-Outreach, Reporting und Optimierung messbarer und wirtschaftlich planbarer. Und der comprisma Medienmotor verbindet diesen Ansatz mit einer erfolgsorientierten Vergütung – für mehr Transparenz, eine bessere Kalkulierbarkeit und einen nachvollziehbaren Return on PR Invest.

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Björn Berensmann Chief Strategist
Björn Berensmann ist Gründer von comprisma und berät Unternehmen als PR- und Content-Marketing-Experte. Sein Schwerpunkt liegt auf integrierten Strategien und einem holistischen SEO-Ansatz, der gerade in Zeiten von KI-Suche entscheidend ist.